FAQ · 67 Fragen
Material & Qualität: Häufige Fragen
Wellenarten, Qualitäten, Zuschnitte, Kartonsorten und Industrieverpackungen.
Die Zahl gibt die Anzahl der gewellten Lagen an. Mit jeder Lage steigen Stabilität und Belastbarkeit: 1-wellig für leichte bis mittlere Güter, 2-wellig für mittelschwere Güter und Stapelung, 3-wellig für schwere Güter und Export.
3-wellige KartonsDie Buchstaben bezeichnen Höhe und Abstand der Welle. Laut VDW: C-Welle 3,1–4,0 mm hoch (gute Polsterung), B-Welle 2,2–3,1 mm (formstabil, gut bedruckbar), E-Welle 1,0–1,9 mm (dünn und glatt).
Wellenarten im VergleichSie stammt aus der DIN 55468-1: Sorte 1.20 (einwellig) mit B-Welle. Jede Sorte hat Mindestwerte für Berstfestigkeit, Durchstoßarbeit und Kantenstauchwiderstand (ECT).
Wellpappe-Qualitäten nach DINDas hängt von Wellpappenqualität, Bauform, Format, Stapelung und Klima ab. Mit unserem Stapelrechner schätzen Sie die Tragfähigkeit im Stapel nach der McKee-Formel ab; für Ihren Fall legen wir den Karton gezielt aus.
Zum StapelrechnerKraftliner besteht überwiegend aus Frischfaser und ist besonders fest, Testliner überwiegend aus Altpapier und der wirtschaftliche Standard für die meisten Anwendungen.
Testliner, Kraftliner & GrammaturBraune Kartons sind der Standard. Weiße Außendecken wirken hochwertiger und bieten einen helleren Untergrund für Druck. Wir beraten Sie, was zu Ihrem Einsatz passt.
Häufigste Ursache ist zu trockene Lagerung oder Kälte: Das Papier wird spröde. Lassen Sie Kartons vor dem Aufrichten im Packraum akklimatisieren.
Ja – mit der richtigen Konstruktion. 3-wellige Wellpappe ist für schwere Industriegüter ausgelegt und kann in vielen Fällen eine Holzkiste ersetzen.
Magazin: Karton statt HolzkisteDer Unterschied liegt vor allem im Flächengewicht: Üblich gilt Papier bis etwa 150 g/m², Karton von etwa 150 bis 600 g/m² und Pappe ab etwa 600 g/m². Die Grenzen sind Konvention und nicht überall einheitlich. Pappe ist dicker und steifer, Karton leichter und gut bedruckbar.
Verpackungsarten im ÜberblickIn der Regel die Pappe. Sie hat ein höheres Flächengewicht (ab etwa 600 g/m²) und ist steifer als Karton (etwa 150 bis 600 g/m²). Wellpappe ist ein eigener Aufbau aus Deckenpapieren und gewellter Lage und wird nach Wellenart und Anzahl der Wellen unterschieden.
Verpackungsarten im ÜberblickVollpappe (auch Graupappe oder Massivpappe), Wellpappe aus Deckenpapieren und gewellter Lage und Wabenpappe mit Papierwaben zwischen Decklagen. Für Versand- und Industrieverpackungen wird meist Wellpappe in ein-, zwei- oder dreiwelliger Qualität eingesetzt.
Verpackungsarten im ÜberblickEin Faserstoff aus Zellstoff oder Altpapier, der zu Bahnen gepresst wird. Wellpappe besteht aus Deckenpapieren und einem gewellten Papier. Kraftliner wird überwiegend aus Frischfaser hergestellt, Testliner überwiegend aus Altpapier.
Verpackungsarten im ÜberblickKarton bezeichnet das Material oder einen größeren Versand- und Umkarton, Schachtel meist eine kleinere Verpackungsform, oft eine Faltschachtel für ein einzelnes Produkt. Im Alltag überschneiden sich die Begriffe.
Verpackungsarten im ÜberblickAltpapier lässt sich nur dann gut recyceln, wenn es sortenrein ist. Folien, Klebeband, Styropor und Verschmutzungen stören den Faserstoffkreislauf. Wellpappe erreicht laut VDW eine Recyclingquote von 95,3 Prozent, die Fasern überstehen mehr als 20 Recyclingzyklen.
Verpackungsarten im ÜberblickHäufige Ursachen sind Staub, Kälte oder ein ungeeignetes Klebeband. Lagern Sie Kartons und Klebeband bei Raumtemperatur und wählen Sie ein Band, das zum Gewicht und zur Oberfläche passt.
Die C-Welle ist höher (3,1–4,0 mm) als die B-Welle (2,2–3,1 mm). Sie polstert besser und ist stapelfester, die B-Welle ist formstabiler und lässt sich besser bedrucken.
Mehr dazu: Wellenarten von WellpappeBC bezeichnet eine zweiwellige Wellpappe aus einer B- und einer C-Welle. Sie verbindet gute Bedruckbarkeit außen mit hoher Stabilität.
Mehr dazu: Wellenarten von WellpappeFeine Wellen wie E- und B-Welle bieten eine glattere Oberfläche und eignen sich besser für Druck als grobe Wellen.
Mehr dazu: Wellenarten von WellpappeBei schweren Produkten, hohen Stapellasten, langen Transportwegen oder als leichtere Alternative zur Holzkiste.
Mehr dazu: Wellenarten von WellpappeUnterschieden wird nach Wellenhöhe: A-Welle (Grobwelle) 4,0–5,0 mm, C-Welle (Mittelwelle) 3,1–4,0 mm, B-Welle (Feinwelle) 2,2–3,1 mm und E-Welle (Feinstwelle) 1,0–1,9 mm sowie die noch kleineren F- und G-Wellen.
Mehr dazu: Wellenarten von WellpappeDie E-Welle ist eine Feinstwelle mit 1,0–1,9 mm Wellenhöhe und 2,6–3,5 mm Teilung. Sie ergibt dünne, glatte Wellpappe, die sich gut bedrucken lässt – typisch für Verkaufs- und Versandverpackungen kleinerer, leichter Produkte.
Mehr dazu: Wellenarten von WellpappeEinwellige Wellpappe der Sorte 1.20 nach DIN 55468-1 mit B-Welle. Für die B-Welle gelten um 10 % reduzierte Mindestwerte.
Mehr dazu: Wellpappe-Qualitäten (DIN 55468)1.xx steht für einwellige, 2.xx für mehrwellige Wellpappe. Mehrwellige Sorten sind bei gleicher Stufe deutlich durchstoß- und stauchfester.
Mehr dazu: Wellpappe-Qualitäten (DIN 55468)DIN 55468-1:2021-01. Die Festigkeitswerte entsprechen denen der Ausgaben 2014/2015.
Mehr dazu: Wellpappe-Qualitäten (DIN 55468)Nein, eine eigene Reihe gibt es nicht. Dreiwellige Wellpappe wird den mehrwelligen Sorten (2.xx) zugeordnet.
Mehr dazu: Wellpappe-Qualitäten (DIN 55468)ECT steht für Edge Crush Test, auf Deutsch Kantenstauchwiderstand. Er wird nach DIN EN ISO 3037 an einer Probe mit senkrecht stehenden Wellen gemessen, in kN/m angegeben und gilt als wichtigste Kenngröße für die Stapelfähigkeit eines Kartons.
Mehr dazu: Wellpappe-Qualitäten (DIN 55468)Die Berstfestigkeit beschreibt den Druck in kPa, bei dem Wellpappe unter flächiger Belastung platzt. Zusammen mit dem Durchstoßwiderstand zeigt sie das Verhalten bei Stößen im Transport – über die Stapelfähigkeit sagt sie wenig aus.
Mehr dazu: Wellpappe-Qualitäten (DIN 55468)Im Normklima nach ISO 187: 23 ± 1 °C und 50 ± 2 % relative Luftfeuchte. Nur so sind Werte wie ECT oder Berstfestigkeit vergleichbar, denn die Festigkeit hängt stark vom Feuchtegehalt ab.
Mehr dazu: Wellpappe-Qualitäten (DIN 55468)Das Flächengewicht des Papiers in Gramm pro Quadratmeter (g/m²).
Mehr dazu: Testliner, Kraftliner & GrammaturNicht pauschal. Moderne Testliner erreichen je nach Qualitätsstufe gute Festigkeiten. Für sehr hohe Anforderungen wird oft Kraftliner eingesetzt.
Mehr dazu: Testliner, Kraftliner & GrammaturAlle Testliner bestehen aus 100 % Altpapier. Die Sorten unterscheiden sich nach der Qualität der eingesetzten Altpapiere: Testliner 1 nutzt die hochwertigsten Sorten, Testliner 2 und 3 geringerwertige – entsprechend sinken meist die Festigkeitswerte.
Mehr dazu: Testliner, Kraftliner & GrammaturBeides sind Papiere für die gewellte Mittellage. Wellenstoff wird aus hochwertigem Altpapier hergestellt, Halbzellstoff-Wellenpapier überwiegend aus Frischfasern. Halbzellstoff ist besonders steif und überträgt diese Steifigkeit auf die Wellpappe.
Mehr dazu: Testliner, Kraftliner & GrammaturIndustrieverpackungen für schwere oder sperrige Güter, etwa Maschinenteile oder Kompressoren. Aus Wellpappe sind das meist dreiwellige Kartons, die als leichtere, flach lagerbare Alternative zur Holzkiste dienen.
Mehr dazu: Was sind Industrieverpackungen?Häufig Wellpappe, auch dreiwellig, außerdem Holz, Metall und Kunststoff. Wellpappe ist leicht, stabil und recycelbar, Holz ist sehr robust, Metall und Kunststoff eignen sich für Mehrwegsysteme.
Mehr dazu: Was sind Industrieverpackungen?Bei vielen schweren Gütern ist dreiwellige Wellpappe leichter und flach lagerbar. Sie fällt nicht unter ISPM 15, die Holzpalette darunter schon. Bei Seefracht muss die Wellpappe vor Feuchtigkeit geschützt sein.
Mehr dazu: Was sind Industrieverpackungen?Schutz vor Stößen, Feuchtigkeit und Schmutz, sicheres Handling und Lagerung sowie die Bündelung von Teilen und Bauteilen.
Mehr dazu: Was sind Industrieverpackungen?Ja. Lechpack fertigt Industrieverpackungen aus Wellpappe in Kleinserie und nach Maß, eine Mindestbestellmenge gibt es nicht. Bestellen können nur Gewerbekunden.
Mehr dazu: Was sind Industrieverpackungen?Verkaufsverpackung (umschließt das Produkt), Umverpackung (fasst mehrere Verkaufseinheiten zusammen) und Transportverpackung (schützt die Ware beim Transport). Auch Primär-, Sekundär- und Tertiärverpackung genannt.
Mehr dazu: Verpackungsarten im ÜberblickDie Verpackung umschließt das Produkt selbst, die Umverpackung kommt zusätzlich außen herum, bündelt mehrere Einheiten oder dient der Präsentation und lässt sich meist entfernen.
Mehr dazu: Verpackungsarten im ÜberblickNach Material unterscheidet man Papier, Pappe und Karton, Kunststoff, Glas, Metall, Holz und Verbundstoffe. Wellpappe gehört zur Gruppe Papier, Pappe und Karton.
Mehr dazu: Verpackungsarten im ÜberblickVollpappe ohne Welle und Wellpappe in ein-, zwei- und dreiwelliger Qualität. Mit der Anzahl der Wellenlagen steigen Tragkraft und Stabilität.
Mehr dazu: Verpackungsarten im ÜberblickStandardmaße folgen oft dem Modul 600 × 400 mm für die Palette, etwa 600 × 400, 400 × 300 oder 300 × 200 mm. Für die Packstation passen Kartons bis 60 × 35 × 35 cm. Kartons nach Maß passen sich dem Produkt an.
Mehr dazu: Verpackungsarten im ÜberblickEin Karton, in den ein Blatt im Format DIN A3 (297 × 420 mm) passt. Das Innenmaß muss mindestens 297 × 420 mm betragen, plus Zugabe für Polster und Einleger.
Mehr dazu: Verpackungsarten im ÜberblickParallel zur Welle. Dann lässt sich die Wellpappe sauber knicken und behält ihre Stabilität. Quer zur Welle knickt sie unschön. Geben Sie die Wellenrichtung deshalb bei der Bestellung an.
Mehr dazu: Kantenschutz, Trennlage und Polster aus WellpappeEinwellig für leichte Ware, zweiwellig für mittelschwere Ware und Stapelung, dreiwellig für schwere Lasten. Die Trennlage sollte knapp unter der Fläche der Lage liegen.
Mehr dazu: Kantenschutz, Trennlage und Polster aus WellpappeJa. Passgenaue Zuschnitte als Polster oder Einlage ersetzen Folie und Füllchips und sind sortenrein recycelbar. Noch besser ist ein Karton nach Maß ohne Leerraum.
Mehr dazu: Kantenschutz, Trennlage und Polster aus WellpappeEin ebener Bogen aus Wellpappe in Ihrem Format, ohne Faltung. Er wird als Zwischenlage, Polster, Abdeckung oder zum Einschlagen verwendet. Bei Lechpack ist er die Bauform FEFCO 0110.
Mehr dazu: Wellpappe ZuschnitteJa. Sie geben Länge und Breite in Millimetern, die Wellpappenqualität und die Menge an. Den Richtpreis zeigt der Kartonpreisrechner, das verbindliche Angebot folgt nach Ihrer Anfrage.
Mehr dazu: Wellpappe ZuschnitteEinwellig für Polster und leichte Zwischenlagen, zweiwellig für tragende Zwischenlagen und mittelschwere Güter, dreiwellig für schwere Lasten. Zusätzlich sollten Sie die gewünschte Wellenrichtung angeben.
Mehr dazu: Wellpappe ZuschnitteJa, wir fertigen Zuschnitte in jedem Format, auch 780 × 1180 mm. Dieses Maß liegt knapp innerhalb der Europalettenfläche von 1200 × 800 mm und eignet sich als Zwischenlage oder Abdeckung. Länge und Breite geben Sie im Kartonpreisrechner ein.
Mehr dazu: Wellpappe ZuschnitteEbene Bögen in Ihrem Format, ohne Faltung. Lechpack fertigt sie aus Wellpappe in einwelliger, zweiwelliger oder dreiwelliger Qualität, zum Beispiel als Zwischenlage, Polster oder Abdeckung.
Mehr dazu: Wellpappe ZuschnitteJa, als Stanzteil auf Anfrage. Konturen und Ausschnitte brauchen meist eine Stanzform, deren Einmalkosten wir im Angebot getrennt ausweisen. Schicken Sie dazu eine Skizze oder Zeichnung mit.
Mehr dazu: Wellpappe ZuschnitteNein. ISPM 15 gilt nur für Holzpackmittel aus Vollholz. Eine Holzpalette unter dem Karton muss aber behandelt und gekennzeichnet sein.
Mehr dazu: Karton statt HolzkisteJa, wenn Ware, Verpackung und Stauholz trocken sind und das Risiko von Kondenswasser berücksichtigt wird.
Mehr dazu: Karton statt HolzkisteEine andere Bezeichnung für 3-wellige Wellpappe aus drei Wellenlagen und vier Deckenpapieren – ausgelegt für schwere Güter.
Mehr dazu: Karton statt HolzkisteNein. ISPM 15 gilt nur für Vollholz. Holzwerkstoffe wie Sperrholz, Spanplatten oder OSB sind ausgenommen. Vollholzteile wie Kufen oder Rahmen müssen dagegen behandelt und gekennzeichnet sein.
Mehr dazu: Karton statt HolzkisteKühlen die Wände eines Seecontainers unter den Taupunkt ab, bildet sich Kondenswasser und tropft auf die Ladung. Das kann Kartons aufweichen und Schimmel verursachen. Trockenmittel und dichte Verpackungen verringern das Risiko.
Mehr dazu: Karton statt HolzkisteDas hängt von Wellpappenqualität, Bauform, Format und Stapelung ab. Wir legen Ihren Karton gezielt auf das Gewicht und die Belastung Ihres Produkts aus.
Mehr dazu: 3-wellige KartonsFür mittelschwere Güter ist zweiwellige Wellpappe oft ausreichend. Bei hohem Gewicht, starker Stapelung oder langen Transportwegen empfehlen wir 3-wellig – gern beraten wir Sie individuell.
Mehr dazu: 3-wellige KartonsJa, genau darauf sind wir spezialisiert: 3-wellige Kartonagen in Sondergrößen und Kleinserie.
Mehr dazu: 3-wellige KartonsFür viele schwere Güter ja: 3-wellige Wellpappe hat drei Wellenlagen und vier Deckenbahnen, ist deutlich leichter als Holz und spart Frachtkosten. Ob sie reicht, hängt von Gewicht, Stapellast und Transportweg ab.
Mehr dazu: 3-wellige KartonsDer ECT (Kantenstauchwiderstand) misst die Stabilität der Wellpappe selbst in kN/m. Der BCT (Stapelstauchwiderstand) gibt an, welche Last der fertige, verschlossene Karton bis zum Versagen trägt – geprüft nach DIN EN ISO 12048.
Mehr dazu: 3-wellige KartonsJa. Auch 3-wellige Wellpappe besteht aus Papier und gehört flachgedrückt ins Altpapier. Die Recyclingquote von Wellpappe liegt in Deutschland bei 95,3 % (GVM 2023).
Mehr dazu: 3-wellige KartonsKleine bis mittlere Stückzahlen, wechselnde Varianten und Sondergrößen – also genau die Aufträge, die für große Werke oft unwirtschaftlich sind. Sprechen Sie uns einfach mit Ihrer Menge an.
Mehr dazu: IndustrieverpackungenJa, ein regelmäßiger Abrufauftrag ist möglich.
Mehr dazu: IndustrieverpackungenWellpappe nimmt Feuchtigkeit aus der Luft auf. Bei dauerhaft hoher Luftfeuchtigkeit kann sie bis zu 50 % ihrer Stapelfestigkeit verlieren. Ideal sind etwa 40–60 % relative Feuchte; Kartons sollten nicht direkt auf dem Boden lagern.
Mehr dazu: IndustrieverpackungenDas hängt von Wellpappenqualität, Format, Bauform und Klima ab. Gemessen wird die Stapellast als BCT nach DIN EN ISO 12048. Eine erste Abschätzung liefert unser Stapelrechner.
Mehr dazu: IndustrieverpackungenIhre Frage ist nicht dabei?
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